Eine Verlagerung entscheidet über Termine, Kosten und Lieferfähigkeit.
WERKSVERLAGERUNG UND WERKSAUFBAU
Eine Werksverlagerung greift in nahezu jeden Bereich eines Unternehmens ein. Produktion, Logistik, Instandhaltung, IT, Qualität, Einkauf und Personal sind gleichzeitig betroffen, während die Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden ohne Einschränkung bestehen bleiben muss.
Der eigentliche Umzug der Anlagen ist dabei nur ein Teilaspekt. Entscheidend ist, ob Abläufe, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten am neuen Standort tatsächlich funktionieren.
Visomo begleitet Industrieunternehmen bei genau dieser Aufgabe – von der ersten Bewertung über die operative Koordination bis zum stabilen Übergang in den Regelbetrieb. Unsere Arbeit findet dort statt, wo die Entscheidungen wirksam werden: im Werk.
Wann Unternehmen uns einbinden
Verlagerung an einen neuen Standort
Produktionslinien, Anlagen und Prozesse werden an einen anderen Standort überführt, im In- oder Ausland, bei laufender Belieferung der Kunden.
Aufbau eines neuen Werks
Ein Standort entsteht neu und benötigt von Beginn an tragfähige Prozess-, Material- und Organisationsstrukturen.
Zusammenlegung von Standorten
Mehrere Werke werden konsolidiert. Kapazitäten, Prozesse und Verantwortlichkeiten müssen neu geordnet werden.
Vorhaben, die ins Stocken geraten sind
Termine verschieben sich, Zuständigkeiten sind unklar oder die Umsetzung weicht von der Planung ab. Wir steigen auch mitten im laufenden Projekt ein.
Unser Vorgehen bei einer Werksverlagerung
Bewertung und Planung
Am Anfang steht Klarheit über Ziel, Ausgangslage und Rahmenbedingungen. Wir erfassen bestehende Prozesse sowie Material- und Informationsflüsse, bewerten Kapazitäten, Abhängigkeiten und Risiken und entwickeln daraus ein belastbares Verlagerungskonzept mit Ablaufplanung, Layoutkonzept und Ressourcenbedarf. Voraussetzungen und Verantwortlichkeiten werden geklärt, bevor Aufgaben verteilt werden.
In dieser Phase arbeiten wir vertraulich und eng mit der Geschäftsführung abgestimmt, bevor eine Entscheidung nach innen und außen kommuniziert wird.
Umsetzung und Koordination
In der Umsetzungsphase übernehmen wir die operative Steuerung zwischen Produktion, Logistik, Technik, IT, Lieferanten und externen Partnern — bei grenzüberschreitenden Verlagerungen ebenso zwischen abgebendem und aufnehmendem Standort, über unterschiedliche Arbeitsweisen und Sprachen hinweg. Wir halten den Zeitplan nach, machen Abweichungen früh sichtbar und sorgen dafür, dass Entscheidungen auf einer nachvollziehbaren Grundlage getroffen werden. Demontage, Transport, Aufbau und Wiederinbetriebnahme werden so getaktet, dass die Versorgung der Kunden abgesichert bleibt.
Hochlauf und Stabilisierung
Der neue Standort gilt für uns dann als erfolgreich in Betrieb, wenn die Prozesse im Alltag beherrscht werden. Wir begleiten den Anlauf bis zum Erreichen der geplanten Ausbringung und Qualität, stimmen neue Abläufe mit den Teams ab und arbeiten Abweichungen systematisch auf.
Zum Abschluss übergeben wir Verantwortung, Dokumentation und Wissen an die Organisation und halten die Erkenntnisse aus dem Projekt fest, damit sie bei künftigen Vorhaben zur Verfügung stehen.
Was wir übernehmen
Verlagerungskonzept und Machbarkeitsbewertung
Bewertung von Standortoptionen, Kapazitäten und Prozessvoraussetzungen als Entscheidungsgrundlage für das Management.
Ablauf- und Terminplanung
Detaillierte Planung der Verlagerungsschritte einschließlich Puffern, Vorproduktion und kritischen Pfaden zur Absicherung der Lieferfähigkeit.
Layout- und Materialflussplanung
Gestaltung der Flächen, Transportwege und Lagerstrukturen am Zielstandort auf Basis der tatsächlichen Prozessanforderungen.
Schnittstellen- und Projektmanagement
Operative Koordination aller beteiligten Bereiche und Partner, klare Rollen, dokumentierte Entscheidungen, transparenter Projektstand.
Anlauf, Qualifizierung und Wissenstransfer
Begleitung von Wiederinbetriebnahme und Serienanlauf, Einarbeitung der Teams am realen Prozess, Aufbau eigener Steuerungsfähigkeit.
Vergabe und Lieferantensteuerung
Ausschreibung, Vergabe und Koordination externer Dienstleister für Demontage, Transport, Montage und Anlagentechnik, einschließlich Prüfung von Nachträgen.
Was Sie damit erreichen
Erfahrung, auf die Sie sich stützen können
Visomo verbindet über zwanzig Jahre Erfahrung im Projekt- und Prozessmanagement der Industrieproduktion mit methodischer Fundierung. Die Qualifikation als Lean Six Sigma Black Belt bildet die Grundlage für faktenbasierte Analyse und messbare Prozessverbesserung. Wir arbeiten im Sinne der Gesamtorganisation, treffen Entscheidungen auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten und beziehen die Menschen ein, die die Prozesse später täglich anwenden.
Aus der Praxis
Für einen Automobilzulieferer haben wir Montagelinien an einen osteuropäischen Standort verlagert und die Werkzeugfertigung an externe Lieferanten vergeben. Das Ergebnis: 20 Prozent geringere Fertigungskosten, eine von 7 auf unter 2 Prozent gesenkte Ausschussquote und eine über den gesamten Verlauf abgesicherte Lieferfähigkeit.
Sprechen wir über Ihr Vorhaben
Ob Sie eine Verlagerung erst bewerten oder bereits mitten in der Umsetzung stehen: Ein erstes Gespräch schafft Klarheit darüber, wo Ihr Vorhaben steht und welche Unterstützung sinnvoll ist. Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragestellung und Ihre Rahmenbedingungen.





















